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31. Juli 2007 von JansToBeilen (8 Posts)
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(Ø 4,76)17 Stimme(n)

Das Ganze kommt einer Kapitulation gleich. 10.000 Entwickler hat Microsoft damit beschäftigt, den jüngsten Spross der Windows-Familie Vista zu programmieren. Fünf Jahre haben sie programmiert, geforscht, entwickelt, Experten schätzen, dass bis zu zehn Milliarden Dollar Entwicklungskosten in das neue Betriebssystem geflossen sind – Summen, für die man wohl den bemannten Marsflug oder die Rettung der Regenwälder gestemmt hätte – , und das nur, um etwas zu erschaffen, das aussieht und sich anfühlt wie das Vorgängersystem und weiterhin hochanfällig ist für Irrtümer, Viren und Fehler.

 

All das wird im Internet zu Recht angeprangert. Wie kann es sein, dass wir im dritten Jahrtausend immer noch mit Maus und Monitor arbeiten, obwohl technisch längst andere Möglichkeiten existieren? Und dass sich im Grunde seit 30 Jahren nichts an unseren Rechnern ändert?

Doch Personal Computer sind ja nicht nur Geräte für die Dateneingabe, sondern Teile einer weitläufigen Unterhaltungsmaschinerie. Man benötigt vielleicht gar keine GUI mehr, sondern andere Interfaces, weil man Befehle lieber mündlich erteilen und Texte diktieren statt schreiben möchte. Den Rest soll dann bitteschön der Computer selber besorgen. Warum also immer noch dies Windows-Gedächtnisaltäre? Die Rechenkapazitäten der Chips sind längst in der Welt, die Alternativen könnten es ebenfalls sein – nur die dazu passenden Rechner sind noch immer nicht da.

Das Letzte, was einen Nutzer im 21. Jahrhundert interessiert, ist doch der Speicherort seiner Daten. Doch ohne diesen virtuellen Aktenkram aus der späten Mitte des letzten Jahrhunderts ist jeder Nutzungsversuch eines Computers unmöglich: Wer nicht zum Bürovorstand seines Gerätes werden will, wird von der Tumbheit seines Rechnenknechtes zur Untätigkeit verdammt. Die ewigen Microsoft Programme sind so gesehen eine Beleidigung der menschlichen Intelligenz. Schuld daran trägt ein eher aus kommerziellen verordneter Atavismus, den man Abwärtskompatibilität nennt: weil man Menschen die Idiotie der Rechner in ihren kinderzimmerbunten Klickediklick-Ikon-Outfits vor fast drei Jahrzehnten nun einmal zugemutet hat und weil der Gebrauch von Anwendungen und Programmen konditioniert wurde und weil Myriaden von Dateien damit produziert wurden, die nun irgendwo abgelegt sind. Darum sind tatsächliche Innovationen wie etwa eine komplette Sprach- oder Fingersteuerung oder einen andere Datenökonomie nicht mehr möglich. Das ist das bittere Fatum der Microsoft Betriebssystementwicklung.

Win Fehlermeldung Und darum steht in den Entwicklungsrichtlinien von Windows Vista nun folgendes: „Alle existierenden Anwendungen, die die Standards von 1997 nutzen, werden unter Vista weiterhin so aussehen und genauso arbeiten, wie sie es bisher taten“ So lautet der Katechismus für den Windows Vista Development Center – Regel 2: Benutze die vorhandenen Funktionalitäten und Dialoge mit dem Nutzer! Vergeude keine Zeit damit, die Standards des etablierten User-Interface umzumodeln! Innovative GUI-Entwicklungen, wie beispielsweise in Linux, verbieten sich demnach von selbst. Weil es die eingefahrenen Wege gibt, muss man sie immer weiter befahren. Eindrucksvoller kann man eine technologische Sackgasse nicht beschreiben.

Dennoch ist der Aufwand für den faktischen Stillstand gewaltig: Runde 10.000.000.000 Dollar investierte Windows für etwas, das so aussieht und sich klickt, wie sich alles geklickt hat in den letzten 40 Jahren. Dabei kann man Software-Innovationen aus dem OpenSource-Bereich inzwischen auch als reine Web-Anwendungen feiern, die ad hoc, nur temporär zu nutzen sind und instant abgerechnet werden. Nur: Dafür benötigte man keine Vista-Altäre mehr. Der Abschied von Maus, Tastatur, Monitor und der Kiste in Hospitalgrau wäre möglich. Die Zeit wäre reif für einen neuen Ikonoklasmus. Schafft endlich die Windows-Klickmännchen ab! Bitte.

Vista schleppend Immerhin waren ja in der zwischenzeitlich gigantische Sprünge in der Entwicklung von Hardware, von Speicher-, Grafik-, Rechnen-Chips gemacht worden. Nur: Während es heute keinem halbwegs aktuellen Rechner mehr Probleme bereitet, zufallsgenerierte Wellen ganzer Ozeane zu berechnen und dreidimensional windgekräuselt darzustellen, kapitulieren aktuelle Rechner immer noch, wenn einer Datei die Endung abhanden kommt. Dieselben Rechner dirigieren zwar Antiterrortrupps durch afghanische Gelände, sind aber bei einem Buchstabendreher in der Textverarbeitung aufgeschmissen. Im Übrigen scheint die computerisierte Welt dazu verdammt, Microsofts Dinosauriermodell nachzuahmen: ein klobiger Kasten, der die Bausteine hält, darüber ein Bildschirm, dann zwei Eingabengeräte – Tastatur und Maus. Ganz so, als ob Computernutzung immer noch identisch wäre mit der Abschrift von Telefonbüchern oder der Erfassung der Krankenstände mittlerer Kleinstädte.

Und darum beginnt spätestens mit der Jahrtausendwende die Schande der Entwicklungsabteilungen in der Computer-Industrie. Keine wirklichen Innovationen mehr: Datei, Ikon, Klick.

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 31. Juli 2007 um 18:21 Uhr veröffentlicht und wurde unter Internet & Technik abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 

Ich finde es sehr schade, dass MS-DOS eingestellt wurde. Dieses Betriebssystem mit sehr guten Eigenschaften und darauf laufenden Software und Vielfalt der Anbieter war einzigartig. Nicht genug neu verkaufte Hardware sind wohl schuld am Ende. Allerdings hätte Microsoft meiner Meinung nach auch mehr Werbung für sich und OS/2 machen sollen. Schade!

Dr. Michael Gebauer, Siegen

Wenn Software-Experten einen Fehler in einem der führenden Programme finden, dann begnügen sich einige von ihnen nicht länger mit einem netten Dankeschön des Herstellers – sie wollen Geld. Informationen besonders über Windows-Sicherheitslücken können hunderttausende Dollar wert sein, je nach Bedeutung der Schwachstelle. Eine Website Wabisabilabi in der Schweiz bietet jetzt sogar in einer Auktion Informationen zu Fehlern in Betriebssystemen an.

Kriminelle bräuchten seine Site nicht, sie agierten anonym auf dem Schwarzmarkt – so der Anbieter.

Ich schau dann mal wieviel mir Microsoft aufgrund der vielen Fehler und Sicherheitslücken als Anwendungs-Tester denn noch täglich auszahlen müsste…

Michael Spar, Düsseldorf

Also Microsoft macht doch was in Richtung Open Source oder täusche ich mich jetzt hier ;)

Aber eventuell ist diese Webseite ja nur als Alibi…

Elli, nachdenklich

“Die gesamte Industrie ist enttäuscht von Windows Vista”, klagt u.a. Acer-Prsäident Lanci. Noch nie zuvor in der Geschichte der PC-Branche habe eine neue Windows-Version den Absatz von Computern derart wenig angekurbelt.

Man ärgert sich über die ständigen Sicherheitsrückfragen. Dem neuen Explorer fehlt die Übersicht. Alte Maschinen stöhnen über die gestiegenen Anforderungen und selbst bei aktuellen PCs mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher läuft die Festplatte unentwegt. Das alles nervt. Die wichtigsten Rechner laufen nach wie vor unter XP.

Siegfried von Brunnenburg,
“live” aus den USA Blogs

Vista – nein danke ;)

Nun auch beim dem Abspielen von Musik gibt es das totale Chaos…., wenn das Bill wüsste!

Diddl Maus

Mit der etwas peinlichen „Störung“ Microsofts WGA-Überprüfung, die legitime Nutzer von Vista zu vermeintlichen Raubkopierern macht, wird eine neue Dimension des wirklichen Problems offensichtlihcer. Wäre es nur so, dass Vista einen „Bestrafungsautomaten“ beinhaltet, der böse Nutzer – ähnlich einem Radarblitzer am Straßenrand – erwischen hilft, so könnte man damit fast noch leben. Doch hier ist der Fall anders: diese „technische Panne“ hat dazu geführt, dass tausende von PCs nicht mehr richtig funktionierten.

Die Schlussfolgerung ist unausweichlich: in jedem nicht-quelloffenen System und in jeder Anwendung könnten unentdeckbare Trojaner versteckt sein. Dann lieber ein Leben ohne Microsoft !!

Arnim C. Frick, Bad Oeynhausen

Erfahrungsgemäß sind Erstversionen von Betriebssystemen immer fehlerhaft. So war es auch bei Microsoft XP.

Eine altbekannte Regel besagt, dass man vor dem Erscheinen des ersten Service Packs nicht aufs neue Betriebssystem umsteigen sollte. Wer also bislang mit XP zufrieden ist, kann seinem Betriebssystem treu bleiben. Denn: Für Computerexperten erscheint Vista im Unterschied zu XP an vielen Stellen langsamer und unausgereifter. Außerdem sind besonders bei Laptops massive Probleme beim Aufwachen aus dem Ruhezustand bekannt.

Wer nach dem Prinzip „Safety First“ verfahren möchte, ist mit Linux gut bedient. Das sichere Arbeiten fällt im Vergleich zu Windows deutlich leichter. Ein ungewollter Lapsus wird hier nicht so gleich zum Supergau.

Warum sollte ich ein funktionierendes System wechseln?

Damit ich es “bunter” und “schöner” habe und DirectX10 nutzen kann!
Gut – meine SLI Grafikkarten würden das zwar hergeben – aber warum soll ich teures Geld bezahlen, wenn ich auch so mit einigen Tools mir XP passend machen kann.
Das selbe gilt für die Office Programme – warum 2003 abschaffen wenn ich in 2007 nur geringfügige Änderungen nutze.

Also – “never change a winning team”.

Gerda, via Mail

Als Redakteur habe ich es immer als besonderes Privileg empfunden, die aktuelle Versionen von Programmen ein paar Wochen vor allen anderen testen zu dürfen. Der Zweck dieses Probelaufes war eigentlich Qualitätskontrolle, bei so guten Software-Herstellern war das aber nie wirklich nötig. Umso bitterer ist es, die folgenden Zeilen schreiben zu müssen: Die aktuelle Vista Version ist derzeit nicht zu empfehlen.

Was sollen wir in Zukunft nutzen, wenn es Microsoft nicht mehr schafft Qualität zu liefern? Um alle genialen Bugs zu beschreiben, reicht der Platz hier bei weitem nicht. Deshalb empfehle ich Ihnen: Probieren Sie doch LINUX mal aus, die Installation ist einfach, die Systemanforderungen sind gering.

Franz Wittmann, OS

Vista? Find ich gut!

Ich mag dieses neue Windows. Umso mehr ärgert mich, dass ich jetzt wieder unter Windows XP arbeiten soll. Weil ich nicht mehr genug Arbeit geschafft hätte mit Vista. Und der XP Explorer öffnet sich so schnell, dass ich zwischendurch keine Zeit mehr habe, mit schönen Kreisel-Mauszeigern lustig auf dem animierten Desktop herumzukurven. Na ja, dann arbeite ich jetzt halt wieder…

Maike, Rheda

Microsoft erlaubt sich immer dreistere Frechheiten. Es wird sich – wenn überhaupt – bei uns in der Firma darüber aufgeregt und dann brav wieder vor seinen Windows-PC gesetzt. Wozu also nach Alternativen schauen?

Ich habe glücklicherweise privat den Sprung über den Tellerrand zu Ubuntu Linux geschafft und erlebe tagtäglich das warme Gefühl, seinem Betriebssystem nicht mehr grundsätzlich misstrauen zu müssen.

Thomas Seibl, Münster

In meiner privaten „IT-Landschaft“ ist abzusehen, dass Microsoft in eine Außenseiterrolle fallen wird. Office, fürher ein Muss (gekauft, nicht kopiert), kommt seit OpenOffice nicht mehr auf den PC. Die gesparten Kosten investiere ich dann doch lieber in Kino, Essen mit den Kinder und meiner Frau.

Knut Schleim, Langenberg

Das Hauptmerkmal von Vista scheint mir ohnehin zu sein, dass nun permanent die Festplatte rödelt – der Indexierungsdienst lässt grüßen. Das hat Apple mit Spotlight wesentlich angenehmer gelöst. Wenn die Microsoft-Leute schon so viel bei Apple abgucken, wieso machen sie es dann nicht gleich richtig.

Abgeshen davon kommt in Ihrem Forum die Diskussion um den Bundestrojaner viel zu spät: Auf den meisten Systeme ist längst der Windows-Update Trojaner installiert. Was soll also diese Gängelung?

Ralf Thisbrummel, „Hauptstadtstudio GT“

Microsoft versperrt in seinem neuen System Zugriffe von Seiten des Nutzer, es ist viel unsicherer als jedes Windows zuvor. Noch nie hat es Microsoft so leicht gehabt wie mit Vista die Leute zu steuern, spionieren!, der dickste Trojaner den ich bisher gesehen habe heisst Vista!
In der c’t sind schon einige Computerspiele angekündigt, mit denen ausschließlich mit Vista gezockt werden kann. Wo führt das hin? Microsoft spinnt.
Schaut euch einmal den Fu**k Player Zune an! Die ganze Musik wird DRM geschützt! Das ist reinster Schwachsinn!

Roberta, Warendorf

Das ist für die nächsten 1-2 Jahre wohl das zentrale Argument: Windows war schon immer “Bananen-Software” – reift beim Kunden. Bei Windows NT war irgendwann sogar klar, dass nur die geradzahligen Service Packs brauchbar waren. Dieser Blick in die Zukunft ist sicher nicht gewagt. – sobald dazu SP2 freigegeben wird; also nicht vor 2008. Natürlich gibt es mehr Programme für Windoof.

Jessica per Mail

Weder brauche ich ein Digital Restrictions Management (ich will selber bestimmen können, was mit meinen Datein passiert oder möglich ist) noch eine neue klicki-bunti Benutzeroberfläche. Aus verschiedenen Gründen komme ich aus der Windows-Welt nicht weg. Aber so lange die Treiberversorgung noch funktioniert, arbeite ich am liebsten mit Win2000pro. Windows 3.11 und Windows 98SE laufen nur noch in meinem “Computermuseum”. Dort halte ich selbst noch ein 5 1/4-Zoll-Diskettenlaufwerk betriebsbereit. Auf dieser Ebene fällt es schwer, zu argumentieren…

B. Boje, Gütersloh

Microsofts neues Betriebssystem soll die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Nutzer befriedigen. Es ist das erste neue Betriebssystem des Softwarekonzerns seit fünf Jahren.

Kommt jetzt drauf an, was es fuer Vorteile gegenueber anderen OS gibt und wie speicherlastig Vista. Ich habe Demos von wegen 3D-Browser etc gesehen, ich kann mir vorstellen, dass das etwas anspruchsvoller ist was die Leistung des PCs angeht. Wenn dies der Fall ist, werde ich bei XP bleiben. Ich brauch auch nicht so viel Schnick-Schnack, da ich mit dem OS selber reichlich wenig operiere, sondern eher mit den Programmen, dich ich auf dem PC installiert habe. Ich habe das Vista in der Beta 2 auf meinem PC schon ausprobiert…. es gefällt mir nicht da es einfach zu Leistungshungrig im Gegensatz zu Xp ist und es fängt nach sehr kurzer Zeit den Benutzer aufzuregen.

Seit der Markteinführung von Windows Vista wurde bereits viel über die hohen Anforderungen des Betriebssystems an den PC gesprochen. Bleibt ein Progamm geladen, ist aber inaktiv, verschiebt Vista die Daten in den Swapbereich (engl. Swap = verschieben) der Festplatte und schafft dadurch Platz im RAM Arbeitsspeicher. Oft handelt es sich beim „Swappen“ um viele kleine Dateistücke, dafür ist die Festplatte nicht optimal geeignet.

Dieses Feature ermöglicht eine Speichererweiterung und somit eine bessere Performance des Systems ganz einfach durch den Anschluss eines USB-Sticks oder einer Speicherkarte. Dabei sollten gerade Grafikkarten nicht allzu schwach auf der Brust sein, damit auch alle Möglichkeiten der neuen grafischen Oberfläche ausgeschöpft werden können.

Pommeswelt – ganz schön fett ;)

Das Phänomen dürfte jedem bekannt sein. Eine neue Software kommt auf den Markt, befreit uns von einem Problem. Doch die Freude hält nur kurz, reicht nur wenige Minuten, bis wir merken: Das Programm verursacht neue, bislang unbekannte Probleme.

Es scheint ein festes Charakteristikum der modernen IT zu sein: Zum Komfort gesellt sich stets die Komplexität. Das gilt wohl auch für jenen Ansatz mit den fünf Buchstaben: VISTA.

Das aktuelle Beipsil zeigt: Der bislang vor allem aus der Bankenwelt bekannte Phishing-Virus mutiert, ist durch das vista-Modell in der Lage, in der Industrie einen neuen Herd zu finden. Das muss kein Grund für eine Entscheidung gegen Software von Microsoft sein, sollte aber zumindest Anlass geben, bei den Update-Verlockungen der IT-Industrie stest genau hinzuschauen.

Die Geschichte von Microsoft ist voll von Beispielen von Geschäftsgebahren hart am Rande der Legalität. Anfang der Neunziger wurde in MS-Windows (damals noch 3.1) ein absichtlicher Fehler eingebaut, damit Windows nicht mit dem System DR-DOS lief, nur mit den eigenen Produkt MS-DOS. Die Firma die DR-DOS anbot ging unter.

Auch ist bekannt, dass Microsoft Knebelverträge mit Händlern abschließt. Teilweise dürfen Computerhändler die Windows zu einem günstigen Preis anbieten wollen kein anderes konkurrierendes Produkt verkaufen. Man stelle sich mal vor im Supermarkt gäbe es nur eine Marke eines bestimmten Produktes.

Den Vogel hat Microsoft aber nun mit “Windows Vista” abgeschossen. Nicht nur, dass das System technisch schlecht ist (hoher Ressourcenverbrauch, man braucht also einen Computer der neuesten Generation), nein, das System gängelt den Benutzer. Durch das eingebaute “Digital Rights Management” können bestimmte Aktionen nicht mehr durchgeführt werden. Wie zahlreiche Computer-Newsseiten berichten ist es auch zu unerwünschten Updates gekommen. gegen den ausdrücklichen Willen der Benutzer. Mit Windows Vista kontrolliert der Benutzer nicht mehr den Computer, sondern umgekehrt.

Der Ausweg für die gegängelten Benutzer sind alternative Betriebssysteme wie z. B. Linux. Dieses kann frei aus dem Internet heruntergeladen und kopiert werden. Weiter sollte bei dem Kauf eines neuen Computers darauf geachtet werden, dass kein Betriebssystem mit verkauft wird – denn dieses treibt den Preis des Rechners in die Höhe. Es gibt inzwischen zahlreiche Händler die Computer und Notebooks ohne Betriebssystem anbieten – oft für 100 EUR günstiger als das selbe System mit Windows.

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