6. Februar 2010 von ZuszannaBecker (11 Posts)276 mal gelesen
Und jetzt mache ich Ihnen ein Geständnis: Weder habe ich dieses Jahr zwischen den Jahren über die Maßen gefuttert, noch habe ich zugenommen (zumindest nicht mehr als ein halbes Kilo). Und warum? Es ist doch alles völlig übertrieben, was da so übers Essen behauptet wird.
Ich will nicht (auch noch) davon anfangen, dass die Zeit vor Fasten … soundso viel Kilo … was die Waage meint … alles wieder herunter muss, dieses ganze Blabla. Es ist etwas anderes, das mir als Gelegenheits-Vielfraß Völlerei aufgefallen ist. So ist mir beim Essensgelage sozusagen als Vollbiologin und Halbsoziologin wie Schuppen von den Augen gefallen, dass wir alle unter völlig verdorbenen Essgewohnheiten leiden. Geht es nicht beim Essen so zu wie auf internationalen Flughäfen: Alles wird kontrolliert, durchleuchtet, erwogen? Ist jenes gesund? Ist dieses schädlich? Wovon zu viel? Und immer mindestens drei Liter täglich trinken.
Bei aller Völlerei denkt man bei großen, mehrtägigen Freundes-Festgelagen immer daran, dass Schokolode gesund und glücklich macht, weil sie Substanzen enthält, die an die Opiatrezeptoren im Gehirn andocken, die ihrerseits wiederum für die körpereigenen Glückshormone bestimmend sind. Dass ein gutes Steak nützlich ist, weil es die Eisenspeicher in unserem vegetarisch ausgehungerten Stoffwechsel wieder auffüllt, dass ein Spritzer Zitronensaft die Eisenaufnahme noch zusätzlich verbessert. Dass regelmäßiger Rotweingenuss Arterienverkalkung praktisch unmöglich macht und dass Lakritze Herpesviren einerseits zur Selbstzerstörung treibt, allerdings auf der anderen Seite auch zu gefährlichem Bluthochdruck führen kann. Dass Kaffee vor Leberkrebs und Parkinson schützt, andererseits den Flüssigkeitsspiegel im Körper so stark absinken lässt, dass man stets ein Glas Wasser dazu bereithalten sollte…….













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