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31. Juli 2009 von ChaletBoss (3 Posts)
86 mal gelesen

(Ø 3,67)21 Stimme(n)

Was der Chef tun kann, um Innovationen zu befördern – das war für mich immer wieder ein Thema. Für mich fängt alles damit an, die richtigen Fragen zu stellen und damit einen Anstoß zu geben – in Systemen zu denken. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, welcher Unternehmer sein Handwerk versteht. Entscheidend ist nicht nur, die eigene Firma zu schützen, sondern auch zu erkennen, wo sich durch die Krise neue Chancen auftun.

Wie wichtig heutzutage die richtige Taktik und das gemeinsame Verständnis vom systemischen Abläufen ist, verdeutlicht auch die enorme Geschwindigkeit der Ereignisse und die Härte der Krise, allgegenwärtig durch Kreditklemmen, Nachfragerückgänge und Pleiten von Kunden oder Zulieferern. Aus diesem Grund müssen Unternehmen Ihren Mitarbeitern wirksam Anleitungen geben, sobald sich durch Werkzeuge, wie etwa Barcamps, interne Prozesse und Systeme in der Gruppe besser diskutieren lassen. So weit die Rezepte, von denen viele nicht neu sind. Das wirkliche Manko liegt aber darin, dass die “Werkzeuge” nicht geliefert werden – sondern nur, wenn auch kluge, Denkanstöße.

Auch die schicke Idee einer Unternehmenskultur, die sich beliebig formen lässt, gerät hier unter die analytische Axt: “Eine Kultur ist der Schatten der Verhältnisse.” Wer versucht, Veränderungen von oben zu diktieren, ohne Substanzielles zu verändern, produziert nur Heuchelei. Ihr nächstes Opfer ist die beliebte Kundenorientierung, die eben nicht zur Orientierung taugt.Was ist wichtig im System der Prozesse? Und was nicht? “Warum tun wir nicht das, was wir tun können?” lautet die zentrale Frage: “Wir sind halt Wissensriesen, aber Realisierungszwerge”.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 31. Juli 2009 um 23:44 Uhr veröffentlicht und wurde unter Buntes abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 

Interessanter Beitrag! Ich kann dir nur zustimmen, wenn du meinst, dass zwar mitunter kluge Denkanstöße, aber nicht die Werkzeuge zur Umsetzung geliefert werden. Aber das ist doch der Punkt, bei dem wir selbst aktiv werden müssen. Es liegt nur an uns selbst, ob das ewige Theorie-Gefasel etwas genützt haben wird oder nicht.

Machst du auch in der nächsten Runde des Projekts 42 mit?

…ach, noch was: Kannst du mir deinen bürgerlichen Vornamen vielleicht per E-Mail zusenden? Dann kann ich deinen Pingback freischalten; ich schalte nämlich generell keine Kommentare frei, wenn kein realer Vorname enthalten ist, um Realitätsverlust und Abstraktion zu vermeiden.

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