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12. Februar 2010 von AmyBeinhorn (6 Posts)
674 mal gelesen

(Ø 3,00)7 Stimme(n)

Wann immer ein Unfall mit Pferden passiert, stellt es mir die Haare auf. Seit langem versuche ich zwischen Pferd und Mensch zu vermitteln, was meist an der Präpotenz der Reiter scheitert, die meinen, schon alles zu wissen.

Dann liest man wieder die Schlagzeile : “Erfahrene (?) Reiterin von eigenem Pferd beim Führen auf die Koppel in den Rücken getreten und schwer verletzt. Wie das rein physisch gehen soll, ist mir ein Rätsel, aber alleine die Tatsache der (angeblich) erfahrenen Reiterin (was wohl stimmen kann, allerdings noch nichts mit Pferdeerfahrung zu tun haben muss – wie man am aktuellen Beispiel sehen kann) und der eigenen Pferde und das noch nicht mal beim Reiten, passiert ein lebensgefährlicher Unfall (die Schuld liegt immer beim Menschen !!), macht mich wütend.

Würde ich nicht seit über 15 Jahren ohne jegliche Verletzung mit Pferden (und nicht nur mit eigenen) umgehen und die Psyche der Pferde (auch in freier Natur) studiert haben, müsste ich still sein. Aber es muss (wie auch bei der Hundeerziehung) ganz klar gesagt werden : Wer nicht in der Lage ist, seinem Pferd Leittier und Freund gleichzeitig zu sein, der sollte lieber Kaninchen züchten.

Pferde können nicht falsch sein, denn sie haben kein logisches Denkvermögen, das man dazu benötigt. Es ist der Mensch, der nicht in der Lage ist, dem Pferd die Autorität zu sein (eine Persönlichkeit, von hohem Ansehen), die ein Pferd nun einmal von Natur aus benötigt, um Angst und Fluchtbereitschaft in Grenzen zu halten.

Ein Unfall, muss  nicht sein, das wage ich aus meiner Kenntnis der Pferdepsyche zu behaupten, ohne deshalb das reiterische Können in Frage zu stellen.Viele Reiter sind das jedoch nur mit Hilfe von Gewalteinwirkung, anstatt den Gehorsam mit Hilfe von Autorität, ohne negativen Beigeschmack, zu erreichen.

Dem Pferd klare Grenzen zu stecken, ohne ihm Gewalt oder Schmerz zuzufügen (Konsequenz-nicht Schmerzeinwirkung), wäre das Gebot der Stunde, was leider immer noch viel zu wenigen Reitern bewusst ist.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 12. Februar 2010 um 18:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter Sport abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 

Ich finde Sie haben vollkommen recht ich selbst reite seit meinem sechsten Lebensjahr (13 Jahre) und habe auch schon einige wenn auch nur leichte (runter fallen, Fuß steigen) Unfälle gehabt. Die meisten ReiterInnen denken sie wüssten schon alles und müssten nichts mehr lernen, ich muss immer schmunzeln wenn ein/e ReiterInn nach 1 oder 2 Jahren reiten sagt sie/er könnte es. Wenn mich jemand fragt sag ich immer: ,,Ich reite schon seit ich sechs Jahre alt bin aber ich bin immer noch nicht perfect und man kann immer noch was dazu lernen.

mit freundlichen Grüßen
Alex

 
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