30. Januar 2010 von MillvinaDean (15 Posts)535 mal gelesen
Es ist für mich eine der großen offenen Fragen der Krise, die die Welternährungsorganisation (FAO) gerade beantwortet. “Bananas resist economic crisis”, titelt die FAO neulich mit großem Ernst. Das hätte man gar nicht gedacht, so matschig, wie Bananen schnell werden. Denn der weltweite Absatz an Bananen trotzt der Krise. Kein Wunder: Bananen sind schließlich nicht irgendein Obst.
Ich bin erst mal froh, dass überhaupt irgendetwas dieser Krise widersteht, will aber dennoch wissen: Warum ausgerechnet Bananen? Und nicht Äpfel?
Weil, sagt die FAO, die Menschen Bananen als Notwendigkeit sehen, nur als kleine Notwendigkeit, aber eine Banane von Zeit zu Zeit muss offenbar sein. Das hätten wir diesen Schlaumeiern in Rom schon vor 20 Jahren sagen können, schließlich ist hier schon mal eine Mauer gefallen, weil Bananen den Menschen als Notwendigkeit gelten. Nicht auszudenken, welche der Mauern neu errichtet würden, wenn es irgendwann anders wäre und die Linke sozusagen hinter die Banane käme.
Da hier aber keine Bananen wachsen, bleibt die Frage: Why not apples?
Denn diese widerstehen der Krise nicht. Das hat das statistische Bundesamt rausgefunden. Die Ernte 2009 liegt bei 970.000 Tonnen, letztes Jahr waren es eine Million. Ein Hauptanbaugebiet ist Baden-Württemberg – wo die Krise besonders hart zugeschlagen hat. Es gibt weniger Äpfel, weil es weniger Apfelbäume gibt. Da kann man eins und eins zusammenrechnen, Baden-Württemberg, Winter, Krise, Wärme, Holz, Apfelbaum. Und die Banane, die der Kurzarbeiter nicht missen will.
Und doch: Apples could do, too! Lasst uns sofort ein Applebäumchen pflanzen!













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