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31. Dezember 2009 von KaetheD (4 Posts)
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Insgesamt verschickten wir Deutschen im fast abgelaufenen Jahr 29,1 Milliarden SMS (923 SMS pro Sekunde!).  Dadurch gibt es Leiden, die wir unserer heutigen Lebensweise verdanken. Moderne Technologie-Krankheiten wie den SMS-Daumen beispielsweise, denn: In der Evolution war das Handy bisher einfach nicht vorgesehen. Grund für das immer weiter verbreitete Krankheitsbild ist das eifrige Kommunikationsverhalten vor allem von Jugendlichen, die zur Hauptrisikogruppe des SMS-Daumens gehören. Bei akuten Schmerzen helfen entzündungshemmende Mittel wie Salbenverbände, Spritzen oder schmerzstillende Tabletten.

Was sich zunächst lustig anhört, endet für viele Patienten äußerst schmerzhaft. Ein SMS-Daumen entsteht, wenn der Finger überbelastet wird. Durch die kleinen Bewegungen, die wir beim Tippen auf der Miniatur-Tastatur ausführen, werden die Sehnen im Daumengelenk ungewohnt stark beansprucht. Das kann zu Verspannungen und Entzündungen führen und schlimmstenfalls mit einer Sehnenscheidenentzündung enden.

Ansonsten gilt: Warten bis der Schmerz ganz weg ist und die Entzündung abgeheilt ist. Nur so verhindert man, dass die Krankheit durch zu starke Belastung schnell wiederkehrt.  Denn auch Erwachsene holen eifrig auf, wenn es darum geht, die Orthopädiepraxen infolge von Körperverletzung durch Handy-Einfluss zu füllen…. und das nicht nur an Sylvester!

Für die langfristige Linderung gibt es zwei Ratschläge: Entweder Sie besorgen sich einen neuen Tarif und telefonieren, statt SMS zu schreiben, oder Sie holen sich ein iPhone – das lässt sich besser mit dem Zeigefingern bedienen. Hoffentlich gibt’s dann keine iPhone-Schulter, auch die haben Orthopäden nämlich bereits ebenfalls diagnostiziert.

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Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 31. Dezember 2009 um 13:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter Buntes abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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