9. November 2009 von kuechenkladde (95 Posts)402 mal gelesen
Und da ist es wieder, was mich bewegt: Man könnte nämlich die Vorgänge bei GM mit dem berühmten Satz illustrieren – den Kapitalismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf. Das hat Erich Honecker, allerdings bezogen auf den Sozialismus, auch schon gesagt!
Und kurz darauf gab es den Big Bang – Honecker weg, Mauer weg, DDR weg, Trabi weg. An dem Spruch ist nämlich – übertragen gesprochen – eine Schraube locker: Nur wer glaubt, er habe als Staatsbürger oder Markteilnehmer Ochsen und Esel vor sich, kann so blöd daherreden. Insofern hat General Motors, weit weg von Detroit, seine neue Rechnung vielleicht ohne die Kunden gemacht. Und die dort eintreffenden Dankschreiben aus Japan, Frankreich, Korea oder Italien, vereinzelt auch aus den Vorstandsetagen deutscher Autofirmen, sollten (möglicherweise) zu denken geben….













Opel behauptet, schon 2011 ein Elektroauto auf den Markt zu bringen. Es wird viel zu teuer sein für die meisten Kunden, kritisieren Branchenkenner. Der Zukunftsplan des Autobauers birgt viele Unsicherheiten.Welche ist die Gegenleistung für das Risiko der Steuerzahler, die oft selbst um ihre Stellen bangen müssen?
In den USA hat die Regierung im vergangenen Jahr 50 Milliarden Dollar in die Rettung von General Motors (GM) investiert. Es galt, den Niedergang des größten Autobauers zu verhindern. In Deutschland rückt jetzt wieder die Frage in den Fokus, ob Politiker Steuergelder von 1,3 Milliarden Euro zur Absicherung von Krediten der GM-Tochter Opel bereitstellen sollen. Der Unterschied: Es geht hier nicht um den Branchenprimus, das wäre hierzulande VW. Sondern um ein schrumpfendes Unternehmen, das schon vor der Finanzkrise mit sinkenden Marktanteilen zu kämpfen hatte. Die Amerikaner sollten ihr Europageschäft alleine sanieren.