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12. Oktober 2009 von PetraBueteroewe (12 Posts)
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In vielen Betrieben beginnt bald die Urlaubsplanung für das kommende Jahr, und da lohnt auch für uns Ostwestfalen ein strategischer Blick in den Kalender - denn dann startet auch das Rennen um die begehrten Brückentage. Für Arbeitnehmer ist 2010 mit Blick auf die Feiertage kein sonderlich gutes Jahr. Denn einige Festtage, die mit Brückentagen ohne großen Aufwand zu einem Kurzurlaub ausgebaut werden könnten, fallen im kommenden Jahr auf ein Wochenende – so etwa der Tag der Arbeit (1. Mai, ein Sonnabend) oder die beiden Weihnachtsfeiertage.

Schon der Jahresbeginn ist nicht optimal: Der Neujahrstag liegt auf einem Freitag, sodass man mit dem Einsatz von vier Urlaubstagen dem Schreibtisch von Heiligabend bis einschließlich 3. Januar den Rücken kehren kann, um den Kater von Silvester ausgiebig auszukurieren. Weiter geht’s mit der Freizeitplanung zu Ostern: Wer acht freie Tage in den Urlaubsplan einträgt, hat im Idealfall vom 27. März bis einschließlich 11. April frei. Kein Pardon kennt der Kalender allerdings ein paar Wochen später. Der 1. Mai fällt auf einen Sonnabend, sodass sich alle Planspiele für etwaige Brückentage erübrigen.

Traditionell günstig liegt Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 13. Mai): Ein Urlaubstag verschafft ein langes Wochenende; vier Urlaubstage während der Himmelfahrtswoche bringen gleich neun Tage Freizeit. Für den gleichen Zeitraum kann man der Arbeit fernbleiben, wenn man nach Pfingstmontag (24. Mai) vier Urlaubstage einreicht. Als nächster bundesweiter Feiertag folgt der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Und auch hier kennt der Kalender 2010 keine Gnade, liegt der Einheitstag doch ebenfalls auf einem Sonntag. Allenfalls Sonntagsarbeiter können auf höhere Zuschläge hoffen. Nicht besser ergeht es den Arbeitnehmern in Sachsen-Anhalt am 31. Oktober, wenn sie den Reformationstag begehen. Auch er fällt auf einen Sonntag.

Das Jahr 2010 klingt aus Arbeitnehmersicht nicht wirklich freundlich aus: Erster und zweiter Weihnachtstag liegen maximal ungünstig – auf einem Sonnabend und Sonntag. Immerhin: Im Idealfall kann man aus zehn Urlaubs- locker 16 Ferientage machen.

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Der Beitrag wurde am Montag, den 12. Oktober 2009 um 17:08 Uhr veröffentlicht und wurde unter Regionales abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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