14. September 2009 von PetraBueteroewe (12 Posts)299 mal gelesen
Halloween kommt zwar noch, aber ich habe hier schon ein paar schaurige Zahlen parat: In den vergangenen zwei Jahren ist der Preis für Heizöl um mehr als 60 Prozent gestiegen. Auch der Gaspreis steigt und steigt. Ein durchschnittlicher Haushalt hatte vor zehn Jahren rund 1100 Euro Kosten jährlich, heute sind es mehr als 1800 Euro, also 64 Prozent mehr. Auch die Strompreise werden weiter in die Höhe gehen. Wer kann das denn noch bezahlen?
Mein Credo lautet: Kleine Aktionen x viele Menschen = große Veränderung. Hier einige Beispiele für Aktionen, bei denen jeder mitmachen kann:
Fahren Sie statt mit dem Auto mit dem Fahrrad oder dem Bus ins Büro.
Kaufen Sie keine Bananen von weither aus Übersee, sondern gute Äpfel aus der Region oder OWL.
Benutzen Sie keine Plastiktüten – bei deren Produktion fällt sehr viel CO2 an.
Pflanzen Sie einen Baum, denn der schluckt CO2 und gibt Sauerstoff ab.
Recyceln Sie alte Mobiltelefone, Computer und Brillen – solange sie nicht kaputt sind und auf dem Sondermüll entsorgt werden müssen, kann man sie benützen!
Und wie wäre es denn mal ohne Fernsehen? Wenigstens ein paar Tage? Es könnte Ihnen gefallen!
Beziehen Sie Ökostrom – auch wenn die meisten Anbieter einen Teil normalen Strom beimischen.
Wer sich entschließt, Kaugummis, Zigarettenkippen oder anderen Unrat nicht einfach auf die Straße zu werfen, hilft auch. Dann brauchen Stadtverwaltungen energiefressende Reinigungsmaschinen nämlich nicht mehr so ausgiebig einzusetzen.
Kaufen Sie Getränke nicht in Dosen – jede nicht verwendete und recycelte Dose spart 170 Gramm CO2 ein. Außerdem sind zur Herstellung eines Kilogramms Weißblech 14 Kilowattstunden Strom nötig.
Kaufen Sie Gartenmöbel aus Fichten- oder Buchenholz. In den Regenwäldern Indonesiens wird für exotische Hölzer alle zwei Minuten eine Fläche so groß wie ein Fußballfeld brandgerodet: Das erzeugt zehn Prozent der weltweiten CO2 Emission.
Fahren Sie mit Biosprit der zweiten Generation aus nachwachsenden Rohstoffen und überprüfen Sie Ihren Reifendruck: Ein Unterdruck von 0,2 bar führt zu einem Prozent mehr Spritverbrauch, bei 0,6 bar sind es sogar vier Prozent. Das entspricht 140 Kilogramm CO2. Und halten Sie Tempolimits doch einfach mal ein – auch Ihren Punkten in Flensburg zuliebe.
Teilen Sie ein Auto mit anderen. Das könnte man übrigens auch mit der Bohrmaschine, dem Rasenmäher und dem Raclettegerät machen.
Kochen Sie mit Töpfen, auf die die Deckel genau passen: Das spart 30 Prozent Energie. Wenn Sie dann auch nur so viel Wasser hineinfüllen, wie Sie wirklich brauchen, haben Sie schon viel getan.
Kaufen Sie Geräte mit Energielabel A oder A++. Manche von ihnen verbrauchen bis zu zwei Drittel weniger Strom.
Benutzen Sie Geräte, die signalisieren, wenn sie aufgeladen sind. Da ist gut gegen Energieverschwendung. Ein eingestecktes Ladegerät zieht nämlich immer weiter Strom.
Schlafen Sie bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur und ziehen Sie sich zuhause wärmer an. Das spart Heizkosten – und ist auch gesünder. Gesünder für Ihren Kühlschrank ist es, keine warmen Speisen hineinzustellen: Lassen Sie sie erst abkühlen. Und seien Sie beim Backofen nicht so ungeduldig: Gucken Sie so selten wie möglich hinein, wenn das Huhn im Römertopf gart.
Ein letztes Beispiel: Wie wäre es, wenn Sie in Ihrem Testament eine Umweltschutzorganisation begünstigten?













Bring die Sache ins Rollen, und füll das untere Formular aus.