18. August 2009 von MillvinaDean (15 Posts)222 mal gelesen
Die Umstellung von herkömmlichen Glühbirnen auf Energiesparlampen erfolgt in mehreren kleinen Schritten: Ab 1. September dürfen beispielsweise 100-Watt-Glühbirnen laut EU-Verordnung nicht mehr verkauft werden. Nicht alle scheinen sich aber mit den Nachfolgern schon angefreundet zu haben, denn Baumärkte beobachten “Hamsterkäufe”.
Wie sehen Sie die geplante Umstellung auf Energielampen: Ein guter Schritt in Richtung Klimaschutz oder unnötige Geldmacherei? Werden Sie sich noch einen Vorrat an alten Glühbirnen anlegen oder gleich auf die neuen Lampen umsteigen? Diskutieren Sie mit mir!













Ich habe schon lange keine Glühbirnen mehr gekauft. Wir haben hier eine Mischung aus Energiesparlampen, Halogenlampen und LEDs. Und da diese Dinger alle recht lang halten, hat sich auch das Lampenwechseln ziemlich erledigt.
Schon mal überlegt, welch problematische Stoffe diese sogenannten “Energiesparlampen” enthalten ?
Bei den Mengen an Glühlampen, die da ersetzt werden sollen, ist das keine unerhebliche Menge.
Wie schaut der Energieaufwand beim Fertigungsprozeß der Energiesparlampen aus ?
Wie soll der problematische Rohstoffmix dereinst entsorgt werden ?
Fragen über Fragen und ich zweifle mal sehr stark, daß dies in die EU-Überlegungen einbezogen wurde.
Die einzigen, die von den sogenannten Energiesparlampen profitieren, sind jene Konzerne, die sie erzeugen. Dabei wird mehr Energie verbraucht als sie im Gebrauch einsparen können. Zu den problematischen Stoffen, die sie enthalten, gehört vor allem Quecksilber. Kürzlich gab es eine eigene Aktion, um die quecksilberhaltigen Fieberthermometer gegen Batteriebetriebene einzutauschen, weil wenn die runterfallen, kullert das giftige Quecksilber in kleinen Kügelchen umher. Aber wenn Energieleuchten zu Bruch gehen, ist die ganze Wohnung verseucht.
Die EU hat sich von den Energieerzeugerlobbys hineinlegen lassen, deren Stimmen offenbar mehr zählen als die der Gegner. In Wahrheit geht es ums Geld und nicht um die Umwelt.