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22. Februar 2009 von MeredithHohenwart (19 Posts)
185 mal gelesen

(Ø 3,92)13 Stimme(n)

Ach, wie unangenehm! Man sitzt behaglich beim Verzehr einer feisten Sahnetorte – und erhält eine E-Mail. Inhalt: “Schäm dich! Du wolltest dich doch gesünder ernähren!”, Absender: man selbst, drei Jahre in der Vergangenheit. Keine Szene aus einer Science-Fiction-Komödie, sondern (m)ein Hilfs-Service aus dem Internet: Hier kann man sich selbst – und anderen – kostenlos E-Mails schreiben, die an einem beliebig festzulegenden Datum in der Zukunft verschickt werden.

Aus Sicht des Bundes scheint die Diagnose recht einfach: 70 Mrd. Euro kosten ernährungsbeeinflusste Krankheiten wie Diabetes II, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme die Sozialkassen jedes Jahr. Da helfen auch Werbeverbote für die Süßwarenindustrie oder noch so ausgeklügelte Lebensmittelkennzeichnungen nichts.

Ähnlich wie magersüchtige Models jungen Frauen ein schlechtes Vorbild sind, lösen auch Profisportler besonders in Ausdauersportarten bei ehrgeizigen Hobbysportlern einen fatalen Trend aus: Je dünner, umso leistungsfähiger, lautet dabei die verhängnisvolle Devise. Dahinter verbirgt sich, meines Erachtens, die Fehlmeinung, dass nur ein abgemagerter Körper zu sportlichen Höchstleistungen fähig ist. Extreme Diäten und überzogenes Training sind dann doch die Folge.

Sportlich aktiv zu sein, ist wichtig. Sich dabei klare Ziele zu setzen, hilft bei der Motivation. Mitunter sind diese Ziele aber zu hoch gesteckt. Der Ehrgeiz gewinnt über die Vernunft. Und letztlich leidet gerade das, was man fördern wollte: die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden. So wie in der Modewelt taugen eben auch im Spitzensport nicht alle Leistungsträger zum Vorbild.

Ob das Hungern jedoch tatsächlich mit einem längeren Leben belohnt wird, ist ebenfalls weiter unklar.

Ich nenne es deshalb SOD (Schlank ohne Diät). Mein Ziel ist es, eine langfristige Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu erreichen. Meist isst man doch zu viel und zu fett. Was ich mit SOD erreichen will, ist eine deutliche Fettreduktion und außerdem eine Reduzierung der Energiemenge insgesamt. Übersetzt heißt das: kleinere Portionen essen, weniger Fett beim Kochen verwenden.

Das Straußenfleisch hat beispielsweise einen extrem niedrigen Fettgehalt, ähnlich dem Geflügel. Dafür hat es ähnlich viel Proteine wie Lamm oder Rind. Wer also einmal neugierig ist auf etwas „Exotisches“ – es gibt auch Straußenfarmen in OWL…..

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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 22. Februar 2009 um 18:51 Uhr veröffentlicht und wurde unter Regionales abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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