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19. Dezember 2008 von decuir (43 Posts)
278 mal gelesen

(Ø 3,68)19 Stimme(n)

Zumindest um Weihnachten herum überkommt die meisten und damit auch Unternehmen das Bedürfnis, Gutes zu tun. Mangels Zeit und Möglichkeiten zu direkter Hilfe, wird dieses Bedürfnis in erster Linie durch Geldspenden befriedigt. Doch Tausende von Organisationen buhlen um die Gunst der Geldgeber. Sie alle mögen das Geld zwar für einen guten Zweck verwenden. Grundsätzlich aber gilt: Stehen hinter einem Präsent geschäftliche Interessen, ist Schenken strafbar – egal ob man derjenige ist, der die Päckchen abschickt oder derjenige, der sie aufreißt. Aber auch für Spendenempfänger gilt deshalb zusätzlich in aller Regel: Es kann nur einen geben.

Und dann steht noch Weihnachten vor der Tür – Zeit, dem langjährigen Geschäftspartner zum Dank ein kleines Geschenk zukommen zu lassen. Doch Vorsicht: Die Regeln innerhalb der Firmen werden immer strenger. Nicht nur die Staatsanwaltschaft droht, auch mit dem Fiskus kann es Ärger geben. Denn nur Geschenke unter 35 Euro lassen sich von der Steuer abziehen. Wer nur einen Euro mehr ausgibt, muss gleichzeitig auch noch das Finanzamt beschenken und den gesamten Wert des Geschenks besteuern. Und auch der Beschenkte muss für jedes Glückwunsch-Päckchen über 35 Euro Steuern zahlen, durchschnittlich rund 30 Prozent. Fast jedes größere Unternehmen hat sich strenge Ethikrichtlinien gegeben, um seinen Mitarbeitern die Großzügigkeit auszutreiben. Meist liegt die Toleranzgrenze zwischen 50 und 200 Euro.

Eine echte Alternative ist das Portal Wikando – hier können Hilfsprojekte ihren Bedarf ausschreiben. Unternehmen und Privatleute, die Geld, Sachleistungen oder Arbeitskraft geben wollen, wiederum finden das passende Hilfsprojekt. Helfen sollen vor allem mittelständische Betriebe bis hin zu Zahnarztpraxen und nicht zuletzt Privatleute. Gruppen also, die weder das Geld haben, um Hilfsprojekte komplett allein finanzieren zu können, noch eine effektive PR-Abteilung, die ihr Wirken öffentlichkeitswirksam macht.

Wikando garantiert, dass alle Leistungen zu 100 Prozent an die Hilfsprojekte gehen. Für Privatleute ist das Engagement kostenlos, Unternehmen müssen – gestaffelt nach ihrer Mitarbeiterzahl – Gebühren zahlen, denn Wikando ist kein gemeinnütziger Verein, sondern ein Unternehmen.

Westaflex hat bislang unterschiedlichsten regionalen sozialen Projekten gespendet. Angefangen von der Muskelschwund-Hilfe über das Kinder-Hospiz in Olpe bis hin zu konkreten kirchlichen Projekten in Bethel. Dieses Jahr geht unsere Unterstützung in die Jugendarbeit. Demnächst ist vielleicht Wikando eine Alternative….

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 19. Dezember 2008 um 22:31 Uhr veröffentlicht und wurde unter Buntes abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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