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8. September 2008 von LelaAnderson (27 Posts)
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Netzwerken ist ganz einfach. Steht irgendwo eine Fachmesse an: Los, hin! Oder eine Konferenz oder ein Kongress: Los, hin! Trifft sich abends ein Klub von Gleichgesinnten am Stadtrand: Los, hin! Reden, reden, reden, Visitenkarten austauschen, dann mailen und gelegentlich am Telefon plauschen. Und so wächst und gedeiht es, das Netzwerk. Oder: zu wenig Zeit investiert, einiges vergessen, den Aufwand unterschätzt… Westaflex betrachtet hingegen ein soziales Netzwerk als ein Werkzeug. Es soll Webnutzern erlauben, miteinander in Kontakt zu kommen. Immer, und vor allem überall. Geschlossene Gemeinschaften widersprechen dem. Einen Hammer kann man ja schließlich auch nicht nur in einem einzigen Zimmer benutzen. Die Konsequenz dieser Sichtweise ist für uns ein Service, den Google angekündigt hat: Google Friend Connect.

Welche Socialnetworks benutzt ihr? Warum genau die? Ginge es nur nach dem Kundenwachstum, wäre bei Web-2.0-Angeboten wie Myspace und Facebook alles bestens. Die Onlinenetzwerke verzeichnen gigantische Zuwachsraten, weil immer mehr Menschen ihre Kontakte mit Freunden und Bekannten mithilfe des Internets pflegen. Dass der Durchbruch allem Anschein nach von einer Blogging-Software ausgeht, hätten wohl die wenigsten gedacht. Gemeint ist WordPress. Schon seit längerem gibt es von WordPress eine Multi-Blog-Variante, WordPress Mu. Es war anscheinend nur eine Frage der Zeit, bis einer der Nutzer der freien WordPress Mu-Software diese zu einem einfachen sozialen Netzwerk umbaut. Ein Ergebnis war übrigens ChickSpeak, ein Netzwerk für College-Studentinnen.

Welche Funktionen sind euch besonders wichtig? Also ich sehe das so: mit der zunehmenden Popularität sozialer Netzwerke erstellen die Nutzer doch immer mehr Profile mit ihren persönlichen Daten, Inhalten und Freundeskreisen auf verschiedenen Websites wie Myspace, Facebook, Bebo oder LinkedIn. Mich stört einfach, dass ich die Daten einer Website nicht gleichzeitig für andere Portale verwenden kann, ohne alle Informationen jedes Mal neu anzulegen. Myspace übernimmt mit “Data Availability” aus meiner Sicht die Führung bei dieser Öffnung – und hofft, damit für viele Nutzer zum zentralen Ort zu werden, wo sie ihre Daten speichern um sie von dort aus an andere Websites zu verteilen. Das finde ich super praktisch!

Was veröffentlicht ihr über euch? Ja, es gibt einen Makel. Für die Webunternehmen ist die Verlockung groß, ihre Nutzer endlich zu Geld zu machen. Genauso groß ist jedoch die Gefahr, dass sie dabei ihr größtes Kapital verschrecken. Daher: nur Minimal-Angaben als Resultat in meinem Fall.

Benutzt ihr Privatsphäre Einstellungen? Wenn ja wie? Facebook hatte irgendwann mal ankündigt, seine Onlinekontaktbörse für Anwendungen anderer Firmen zu öffnen. Das löste bei Westaflex eine Welle der Begeisterung für sogenannte Widgets aus – kleine Anwendungen, die Internetnutzer in ihre Facebook-Seite oder in andere Internetseiten einbinden können. Wir träumen halt davon, über das Millionenpublikum von Onlinekontaktbörsen riesige neue Märkte zu erschließen. Und diese Widgets kann man eben On/Off schalten – zwecks Privatssphäre.

Wie viele Kontakte habt ihr in Socialnetworks? Kennt ihr die auch im “echtenâ€? Leben? Bei den Sozialen Medien sind die Nutzer aber eher daran interessiert, mit anderen Nutzern in Kontakt zu kommen als mit bestimmten Marken. Der Schlüssel zum Erfolg für Westaflex – da sind wir uns alle einig – liegt darin, die breite Masse für uns zu gewinnen. Nach dem Motto: Die größte Stärke ist die Kommunikation zwischen den Menschen und dem Netzwerk…. Bislang kommen die meisten Kontakt jedoch immer noch aus Second Life oder von realen Messen. In die Realwelt übertragen hieße dies, dass man zwar weiterhin in schicke Clubs geht, doch das es auch möglich ist, seine Freunde außerhalb von ihnen zu treffen. Etwa in der U-Bahn-Station oder einer Buchhandlung. Soziale Netzwerke gäbe es dann weiterhin als exklusive Clubs, verbunden wären sie jedoch über ein anderes Netzwerk, das als universelles Werkzeug erscheint.

Macht ihr euch Gedanken um Folgen, die z.B. Partyfotos im Internet haben können? (z.B. berufliche). Wann ist man als Arbeitnehmer alt? Einen neuen Job mit 50? Für die meisten nahezu unmöglich. Solche Angaben sollte man daher tunlichst vermeiden. Denn: aus der Sicht von Facebook, MySpace oder StudiVZ gleicht ein soziales Netzwerk einem In-Club. Jeder will rein, weil dort die eigenen Freunde und andere coole Leute warten. Und weil der Club so beliebt ist, nimmt man auch hin, dass nicht alle Leute der Stadt dort sind – was vielleicht auch ganz gut ist. Berufliche und soziale Netzwerke sind für Arbeitgeber und auch für Jobsuchende weiterhin wichtig. Bei wachsendem Bedarf an Arbeitskräften entschieden auch wir uns vermehrt für kostenpflichtige Suchalternativen wie Zeitungsanzeigen.

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Der Beitrag wurde am Montag, den 8. September 2008 um 18:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter Internet & Technik abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
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