17. Juni 2008 von kuechenkladde (95 Posts)88 mal gelesen
Und da ist es wieder, was mich bewegt: Was unterscheidet eigentlich die Blackberrys sonst noch von anderen Handys? Weltweit elf Millionen Nutzer hat das mittlerweile fast zu einem Mythosgewordene Mobiltelefon. Was macht es eigentlich so besonders? Bei den Blackberry-Geräten fällt zunächst einmal der ungewöhnliche Name auf – das englische Wort für Brombeere. Mit der Form der ersten Gerätegenerationen hat das allerdings nichts zu tun. Blackberrys sind sogenannte Smartphones, das heißt, sie vereinigen vielfältige Kommunikationsfunktionen in einem Gerät, unter anderem E-Mail und Instant Messaging. Eine zentrale Funktion ist sicher das mobile E-Mailing. Das bedeutet, dass man auf den Mail-Server eingehende E-Mails nicht abholen muss. Stattdessen werden sie direkt auf das Gerät geschickt. Diese Verringerung der versandten Datenmenge wirkt sich nicht nur auf die Telefonrechnung aus, sondern das Gerät muss auch weniger arbeiten, was wiederum die Akkulaufzeit erhöht.
Was geht beim “Pushen” genau vor sich? Wird eine E-Mail verschickt, so geht sie zunächst an das Postfach beim jeweiligen Internetanbieter und wird dann über den Blackberry Internet Service direkt in die Infrastruktur eingespeist. Für Mails innerhalb von Europa bedeutet das: Sie werden zum Network Operation Center nahe London verschickt. Die dortigen Systeme funktionieren wie ein virtueller Router, das heißt, die eingehende Nachricht wird dem richtigen Endgerät zugeordnet. Im Gegensatz beispielsweise zum E-Mail-System innerhalb des Windows Mobile-Betriebssystems wird Blackberry-Geräten eine private IP-Adresse zugewiesen. Angriffe sind dadurch praktisch ausgeschlossen, die Adresse muss nicht über das Internet bezogen werden. Blackberrys waren die ersten Mobiltelefone, mit denen dies möglich war, und sie sind nach wie vor die einzigen Geräte auf dem Markt, die einen echten Push-Dienst bieten.













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