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6. Oktober 2007 von AnoukDeGryter (13 Posts)
307 mal gelesen

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Egal, ob Mörder, Kinderschänder, Einbrecher, Terrorist oder Trickbetrüger – Verbrecher benutzen Mobiltelefone. Und sie werden von ihren Handy verraten. Täterjagd, ist heute die Jagd nach Fingerabdrücken, Textilfasern, Genspuren – und eben nach dem „Handy-Profil“, der elektronischen DNA. In Deutschland sind 84 Millionen Handys im Umlauf. Über 90 Prozent all derer, die ein Handy haben, fürchten, ohne das Gerät keinen Tag mehr leben zu können. Sie geben die Rcihtung vor – der Funkstrahl wird zur Nabelschnur. Und wenn jemand aus der Welt der Antennen, Netze und Signale verschwindet – etwa weil er Opfer eines Verbrechens oder Unglücks geworden ist, so liefert sein Handy getreulich das finale Lebenszeichen. Inzwischen haben auch Filmproduzenten das Handy zum Hauptakteur gekürt, egal ob in James Bond oder Hollywood-Streifen. Dass der Geist des Fortschritts zwei Gesichter hat, kommt jenseits unser Gesetze zum Ausdruck. Eine Rekord stellte ein Drogendealer in Süddeutschland auf: Er benutzte 50 Handys gleichzeitig. Die Geokoordinaten (errechnet nach den Positionen der Sendemasten, an denen sich Mobiltelefone „einloggen“) zeichnete den Weg jedoch nach. Per Abfrage bei den Mobilfunk-Betreibern ließ sich jenes Handy herausfiltern, das in der fraglichen Zeit unterwegs war.

 

Während sich Kinder vor allem mit Multimedia-Funktionen von einem Handy überzeugen lassen, ist den Eltern die Ortung ihres Nachwuchses wichtig. Mit unterschiedlichen Techniken ermöglichen es die Unternehmen, über das Mobilfunknetz festzustellen, wo sich der Nachwuchs gerade aufhält und nutzen damit die Positionsbestimmung aus der Kriminalistik. Häufig wünschen sich schon Grundschüler ein Mobiltelefon von ihren Eltern. Eines ihrer Argumente führt fast immer zum Ziel: Sicherheit. Ein Handy in der Tasche der Sprösslinge freut nicht nur die Kinder, es beruhigt auch die Erwachsenen.

Anbieter wie Kandy Mobile aus München nutzen zur Positionsbestimmung die Struktur der Mobilfunkzellen. Vor allem in Großstädten, ist auf diese Weise eine Ortung bis auf wenige Meter möglich. Der zweite Anbieter für Kinder-Handys, dem sog. i-Kids-Handy ist die Björn Steiger Stiftung in Deutschland. Dieses Mobiltelefon ist mit einem GPS-Satelliten-Empfänger ausgestattet. Bei diesem Gerät können Eltern sogar einen Bewegungsradius für ihre Kinder festlegen. Entfernt sich der Nachwuchs beispielsweise mehr als 500 Meter vom Elternhaus, werden die Eltern per SMS benachrichtig. Sowohl das Kandy- als auch das i-Kids-Handy ist speziell für Kinder entwickelt worden. Sie verfügen nur über wenige Tasten, die vorab gespeicherte Rufnummern wählen. Das i-Kids-Handy für Kinder ab drei Jahren hat sogar eine „Panik-Taste“. Die monatliche Grundgebühr beträgt rund 10 Euro, bei der eine Flatrate zu zwei Rufnummern inklusive ist. Hinzu kommen weitere Verbindungsgebühren. Zusätzlich wird das Taschengeld nicht durch teure Klingetöne geschmälert, da sich Bezahlangebot dauerhaft abschalten lassen.

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Der Beitrag wurde am Samstag, den 6. Oktober 2007 um 23:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter Regionales abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
 
 
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